DIE HELDEN

Sechzig „Helden“ und ein Buch entstanden in einem Überseeprojekt der beiden Designerinnen Susanne Freibichler und Inga-Lisa Burst. Letztere arbeitete im heimischen Karlsruhe und korrespondierte mit Susanne Freibichler, die zur Entstehungszeit der Arbeiten im kanadischen Halifax lebte. Künstlerische Kommunikation und Produktion auf Distanz sind Konzept ihrer Gemeinschaftsarbeit, bei der sie ihre Helden und Heldinnen in vier Etappen entstehen ließen: Kopf, Körper, Beine und Füße.

Die Technik der alternierenden Weitergestaltung von Figuren, bei der nur die Eckdaten Format und Schnittpunkte zur Orientierung markiert werden, erinnert an das bekannte Kinderspiel oder auch an die Kollektivbilder „Cadavres exquis“ der Surrealisten.

Nach sechs Monaten Produktionszeit trafen sich die beiden, um die Illustrationen zu öffnen. Die „Geburt“ der Helden ist auf Video dokumentiert. Jede der originellen Figuren erhielt einen Namen und eine Geschichte, die den Betrachter zum Weiterspinnen anregen.

 

 

 

Entstanden ist das Buch, das alle 60 Helden mit Name und Kurzbeschreibung zur Person aufzeigt. Die Helden wurden u. a. bei einer Ausstellung in der Stadtbücherei Heidelberg der Öffentlichkeit präsentiert.

DIE HELDEN

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Fladinov, der seit seinem letzen Kieferbruch nur noch 170 km/h fährt. Ede, der davon träumt, ein zweites Bein zu haben. Fräulein Amelie, die Balletttänzerin werden wollte und nun Spitzendecken häkelt. Harald, der leidenschaftlich gerne Suppen isst und trotz seinen Kochkünsten keine Chance bei den Frauen hat. Marie, die Angst vor der Dunkelheit hat. Max, dessen Eltern schon immer wollten, dass er Boxstar wird und der es nun bereut, da er arbeitslos ist. Mike, der oft allein ist und denkt, es liege an seinem Geruch und es nun mit Jasminshampoo versucht. Phil, den viele Doofie nennen, was aber nicht fair ist. Telestar, der Haarausfall hatte, dann Drogen nahm und seine Haare wuchsen, er verkaufte sie und wurde Star …

Achim bis Ziro
60 Helden

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